Diversität leben. Der Umgang mit ethnischen Minderheiten in der Ukraine, Georgien und Deutschland.

Das Projekt gibt jungen Menschen aus der Ukraine, Deutschland und Georgien die Möglichkeit, sich mit Heterogenität, Diversität, Vielfalt, Differenz und Inklusion auseinanderzusetzen.

Projektmaßnahmen

Nach einer thematischen Einführung sieht das Projekt Gespräche und Begegnungen mit Vertretern ethnischer Minderheiten (Rumänen und Polen in der Ukraine, Sorben in Deutschland, Armenier und Aserbaidschaner in Georgien) vor. Dies bietet Gelegenheit zu Recherchen zu Vorurteilen und Stereotypen aus der Sicht von Jugendlichen ethnischer Minderheiten, Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen sowie zur Auseinandersetzung mit Fragen zu sprachlicher Identität, Sprachrechten und Sprachkonflikten, zur Integrationspolitik und zum Minderheitenschutz.

Die in den drei Arbeitsgruppen selbstständig erarbeiteten und recherchierten Erkenntnisse zu politischen, kulturellen, sozialen o.ä. Aspekten der Minderheitenproblematik werden in drei Kurzfilmen gezeigt. Die Filme eröffnen die verschiedenen sozio-kulturellen Kontexte, erklären die Erscheinungen von Diversität und die Art und Weise, wie sich ethnische Minderheiten zu Minderheitenpolitik positionieren, welche Urteile und Erwartungen sie haben. Die Teilnehmer werden auch Interviews in drei Sprachen durchführen. In Form kurzer, bebilderter Reportagen /Erzählungen sollen Ausschnitte aus diesen Interviews mit Bezug zum Dachthema "Diversität leben" vorgestellt werden.  Diese werden die Vielfalt der Gesellschaft sichtbar machen und Möglichkeiten aufzeigen, wie sich die neuen gesellschaftlichen Realitäten für Diskussionen über Fragen von Identität und gesellschaftlichen Zusammenhalt nutzbar machen lassen.

Das Projektergebnis wird an Schulen und Universitäten in den Zielländern vorgestellt und damit vor allem Schülern und Studierenden zugänglich gemacht. Im Rahmen des Projektes werden unterschiedliche Formen der Öffentlichkeitsarbeit genutzt:

  • Pflege der projekteigenen Internetpräsenz; Erfahrungsberichte von Teilnehmern in den soz. Netzwerken

  • Aktive Pressearbeit, Erstellung von Werbematerialien (z. B. Ausschreibung, Flyer, Aushänge), die auf das Programm und Projekt aufmerksam machen.

  • Präsentation des Projekts auf den Webseiten der Projektpartner;

  • Verbreitung der Information über das Projekt durch die deutschen Botschaften in den beteiligten Ländern, sowie durch die Pressestellen der deutschen Botschaft in Chişinău, Kiew und Tiflis.

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01.08.-30.11.2021

Deutschland/ Ukraine/

Georgien

Projektleitung

Dr. Vasile Dumbrava

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