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Erinnerungsorte und sowjetische Vergangenheit in der Erinnerungskultur in der Ukraine, Republik Moldau, Armenien, Georgien, Russland und Weißrussland. Eine Herbstschule

Das Projekt soll zu einer Auseinandersetzung mit im postsowjetischen Raum stark ausgeprägten Tendenzen zur Nationalisierung von Geschichtsbildern, zur Mythologisierung des nationalen Leidens und zur Glorifizierung der sowjetischen Vergangenheit beitragen.

2018

Projektmaßnahme

Als Maßnahme zur Erreichung der Projektziele ist vom 6. September bis 14. September 2018 eine Herbstschule (in Comrat, Bender, Tiraspol und Chişinău/Republik Moldau und Czernowitz/Ukraine) vorgesehen, die inhaltlich drei Dimensionen behandeln wird: Zunächst sollen sich die Teilnehmer einen Überblick über aktuelle Ansätze der Erforschung von Erinnerungskulturen verschaffen. In einem zweiten Schritt werden die zentralen erinnerungspolitischen Debatten in den o.g. Ländern seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion vorgestellt und analysiert. Im dritten und umfangreichsten Teil der Herbstschule sollen mit Hilfe sachkundig geleiteter Fachführungen und Ortsbesichtigungen Erinnerungsorte erkundet werden, die im Fokus erinnerungspolitischer Kontroversen standen bzw. stehen. Im Mittelpunkt der vorgesehenen Vorträge, Gespräche und Besuche stehen Sichtweisen, Vorstellungen und Wertungen zu Gedächtnisorten. Der Schwerpunkt des zweiten Teils der Herbstschule liegt auf der Pluralität des kollektiven Erinnerns und auf konkurrierenden Erinnerungsorten in einer multiethnischen Region (Czernowitz/Bukowina).

Comrat, Bender, Tiraspol, Chişinău, Czernowitz

Projektleiter

Dr. Vasile Dumbrava

Gefördert durch