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Ein permanentes Konfliktpotential? Der Umgang mit Sprachen und Minderheiten in der Ukraine und Republik Moldau

Das Projekt verfolgte das Ziel, anhand eines für die beiden Länder relevanten Themas, den Ideenaustausch zwischen Vertretern von NGOs und Studenten sowie jungen Wissenschaftlern aus der Ukraine und der Republik Moldau zu fördern. Ein wesentliches Ziel des Projektes bestand darin, den Vertreter von ukrainischen und moldauischen NGOs die Möglichkeit zu geben, sich über Inhalte und Probleme der Umsetzung zweier grundlegender europäischer Dokumente zur Sprachen- und Minderheitenpolitik („Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ und das „Rahmenabkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten“) auszutauschen.

2015

Comrat, Chişinău, 

Czernowitz

Projektleiter

Ausgangslage und Zielsetzung

Die Idee zu diesem Projekt entstand aus der Beobachtung, dass die Gesellschaft in der Ukraine und der Republik Moldau durch den Streit über die Rolle der Staatssprache und den Status des Russischen seit Beginn der Existenz der unabhängigen Staaten (August 1991) polarisiert bzw. gespalten scheint. Ethnische Minderheiten sind in diesem Kontext oftmals vielfältigen Prozessen der Exklusion, Marginalisierung oder Abwertung unterworfen. Wir gingen davon aus, dass hinter dem „Sprachenstreit“ unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft des Landes stehen. Wenn Homogenität idealisiert wird und "ethnische Unterschiede" als Gefahr für die Nation gesehen werden, erscheint der Pluralismus gefährdet.

Ausgehend von der Annahme, dass Historiker und Philologen bei Verminderung der Sprachkonflikte und der Bewahrung des sozialen Friedens eine besondere Verantwortung tragen, ging es bei dem Projekt sowohl um eine Auseinandersetzung mit konkreten Sprachkonflikten und als auch um die Rolle verschiedenen Akteure bei der Vermeidung bzw. Entschärfung solcher Konflikte.

Das Projekt verfolgte das Ziel, anhand eines für die beiden Länder relevanten Themas, den Ideenaustausch zwischen Vertretern von NGOs und Studenten sowie jungen Wissenschaftlern aus der Ukraine und der Republik Moldau zu fördern. Ein wesentliches Ziel des Projektes bestand darin, den Vertreter von ukrainischen und moldauischen NGOs die Möglichkeit zu geben, sich über Inhalte und Probleme der Umsetzung zweier grundlegender europäischer Dokumente zur Sprachen- und Minderheitenpolitik („Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ und das „Rahmenabkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten“) auszutauschen.

Dr. Vasile Dumbrava

Gefördert durch

In Partnerschaft mit