Am 24. August beginnt in Chişinău die diesjährige Go East Sommerschule des Moldova-Instituts Leipzig. Zum Thema „Ethnische Minderheiten im östlichen Europa“ erhalten die insgesamt 6 Teilnehmer Einblicke in die kulturelle und ethnische Vielfalt der Republik Moldau sowie Gelegenheit, mit Vertretern nationaler und regionaler Minderheiten ins Gespräch zu kommen. Die Sommerschule kann in diesem Jahr auf ein breites Bündnis an Unterstützern zählen, zu denen neben dem Deutschen Akademischen Austauschdienst das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa, die Hanns-Seidel-Stiftung e. V., die Friedrich-Ebert-Stiftung e. V. sowie die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gehören.


 

Programm Download

Programm_DE_Sommerschule_Ethnische Minderheiten
.pdf
Download PDF • 3.25MB

Nach den pandemiebedingten Absagen der Vorjahre fand am 20. Mai 2022 erstmals seit 2019 wieder eine Mitgliederversammlung des Moldova-Institut Leipzig (MIL) statt. Der Vorstand des Instituts informierte über die zahlreichen Vorhaben, die in den Jahren 2019-2021 trotz zum Teil sehr schwieriger Umstände realisiert werden konnten, sowie über die Projekte, deren Durchführung für das laufenden Jahr geplant ist.

Der der Versammlung beiwohnende Rektor der Staatlichen Universität Moldau (USM), Igor Şarov, bedankte sich beim MIL für die Unterstützung seiner Hochschule bei der Unterbringung und Betreuung von ukrainischen Flüchtlingen in Chişinău. Bei der Spendenaktion des Moldova-Instituts Leipzig sind seit März inzwischen ca. 24.000 Euro an Spenden zusammengekommen, die vollständig zugunsten ukrainischer Flüchtlinge in der Republik Moldau eingesetzt werden.


Der amtierende Vorstand des MIL – Prof. Dr. Klaus Bochmann als Vorsitzender, Dr. Vasile Dumbrava als stellvertretender Vorsitzender und Dr. Sabine Krause als Schatzmeisterin – wurde einstimmig für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt.

Hierzu gratulierte nicht zuletzt der ebenfalls an der Versammlung teilnehmende Botschafter der Republik Moldau, S. E. Aureliu Ciocoi, der im Anschluss über die Auswirkungen und Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine für die Republik Moldau berichtete.

Zwar ist Moldau gegenwärtig kein militärisches Ziel der russischen Aggression, sehr wohl aber betroffen von den gegenwärtigen Fluchtbewegungen, den mit den Sanktionen gegen Russland einhergehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten und nicht zuletzt seit Jahren auch ein Ziel russischer Propaganda. Es wird daher weiterhin ein Ziel der Arbeit des MIL bleiben, die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen moldauischer Medienschaffender zu fördern und zu einer vielfältigen Medienlandschaft und damit einer kritischen Öffentlichkeit beizutragen.

Am 18. Mai wurden der Rektor der Staatlichen Universität der Republik Moldau (USM), Professor Igor Şarov, sowie der Stellvertretende Vorsitzende des Moldova-Institut Leipzig (MIL), Dr. Vasile Dumbrava, von der Direktorin Frau Professor Maren Röger ganz herzlich am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) empfangen. Themen des Gesprächs waren die aktuelle politische Lage in dem Nachbarland der Ukraine, die gegenwärtigen Entwicklungen an den moldauischen Hochschulen sowie Kooperationsmöglichkeiten zwischen GWZO, MIL und USM. Frau Professor Röger informierte zudem über das Stipendienprogramm des GWZO, das auch moldauischen Bewerbern offensteht. Şarov ist langjähriges Mitglied des MIL und als Rektor und früherer stellvertretender Bildungsminister Moldaus einer der wichtigsten Unterstützer unseres Instituts.


Empfohlene Einträge
Aktuelle Einträge
Archiv
Schlagwörter