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Für eine qualitative 
Umweltberichterstattung in der Republik Moldau und der Ukraine

01.05-31.12.2019

Projektmaßnahmen

Leipzig und Berlin

  1. Schulung von 20 Journalisten und Vertretern der NGOs zum Thema Wasserberichterstattung mit dem Schwerpunkt Wasserverschmutzung und Wasserqualität.
    Fragestellung:
    Wie gewinnt man die Aufmerksamkeit der Zuschauer, wenn es darum geht , Umweltprobleme zu beleuchten,
    woher bekomme ich als Journalist die wichtigen Informationen, wie kann ich diese korrekt und richtig interpretieren, aber auch, wie gelingt es mir als Journalist, das Problem der Interdependenz zwischen Medien und PR-Strukturen zu erkennen und nicht in die Falle der letzteren zu geraten?
    Zu fragen ist auch, wie die Medien – als Adressaten der politisch gesteuerten Manipulation – sich gegen dieses moderne Instrument der Regierungskommunikation abschotten können. Ebenso, wie man richtig und angemessen Umweltthemen erfasst, wie Informationen aus Quellen optimal zu überprüfen sind, welche Gesetze man kennen muss, wie ein Artikel ansprechend geschrieben wird, damit er eine möglichst große Resonanz hervorruft.
    Ist Umweltschutz eine Frage, die von den Initiativen der Zivilgesellschaft abhängt?
    Was ist erforderlich, um Umweltbewusstsein zu stärken und für Probleme in diesem Bereich zu sensibilisieren?
    Und: bedarf es unter anderem auch freier Medien, um zum Beispiel Umweltprobleme und ökologische Herausforderungen überhaupt bekannt zu machen?
     

  2. Internationale Sommerschule in Leipzig Nachhaltigkeit durch 

    Perspektivwechsel . Die internationale Sommerschule in Leipzig 

    vernetzt ukrainische, moldauische und deutsche junge Journalisten und Vertreter der NGOs miteinander und fördert das Verständnis für ökologische Probleme sowie für die Medienlandschaft der drei beteiligten Länder. In Kleingruppen versuchen die TeilnehmerInnen der Internationalen Sommerschule, Antworten auf die Frage zu erarbeiten, 

    wie Nachhaltigkeit gelebt werden kann. Unter den Augen erfahrener JournalistInnen wird im Rahmen des Projekts recherchiert, gefilmt und multimediales Storytelling geübt. Die Resultate sind so vielseitig wie die verschiedenen Teilnehmer, die aufeinander treffen. Die Themen können von der Lebensmittelverschwendung über Abfallwirtschaft bis hin 

    zu Wassermanagement und Nachhaltiges Leben in der Stadt Leipzig sein. 

    Die Teilnehmer sollen sich hier ein Netzwerk aufbauen, aber auch 

    voneinander lernen. Neben der Zusammenarbeit in den Gruppen 

    veranstalteten die Organisatoren auch Gespräche/Besuche in die 

    Redaktionen.

     

    Im zweiten Teil nehmen die Teilnehmer spiegelbildlich ähnliche Themen in ihren Ländern in Angriff: sie tragen ihr gesammeltes Material zusammen, erstellen Online Beiträge und entwickeln Hinweise, wie mit dem Thema angemessen umgegangen werden kann.

Projektleiterin:

Marina Dumbrava

Partner