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Medienkompetenz gegen Desinformation

Das Projekt wird 2026 stattfinden. Es verfolgt das Ziel, die Medienkompetenz und die Fähigkeiten zur Faktenprüfung von Journalistinnen und Journalisten aus Armenien, Georgien, der Republik Moldau und der Ukraine zu stärken, damit sie Desinformation und manipulative Narrative im Informationsraum besser erkennen, analysieren und öffentlich einordnen können.

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01.03.-31.12.2026

Berlin, Leipzig Deutschland


Chișinău
Republik Moldau

Projektmaßnahmen

Im Rahmen des Projekts wird Ende September 2026 eine achttägige Herbstschule in Leipzig und Berlin stattfinden, für welche die Teilnahme von zwölf Journalistinnen und Journalisten aus Armenien, Georgien, der Republik Moldau und der Ukraine vorgesehen ist. Die Herbstschule kombiniert fachliche Inputs, Workshops und praktische Arbeitsphasen und Fachvorträge deutscher Medienexpertinnen und -experten, Workshops zu Medienkompetenz, Faktenprüfung und digitaler Verifikation, Arbeitsphasen zu Analyse und Bewertung von Medieninhalten sowie Diskussionsrunden zu Desinformation, Verfahren von Propaganda und Fragen der Medienethik.

Auch Redaktionsbesuche und Gespräche mit deutschen Berufskolleginnen und -kollegen sowie Besuche von Medien- und Kultureinrichtungen in Leipzig und Berlin stehen auf dem Programm. Im Mittelpunkt dieses Austauschs wird hierbei stets die Frage stehen, wie kritische Medienkompetenz in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten vermittelt werden kann. Darüber hinaus berichten deutsche Krisenreporter über ihre Erfahrungen aus Konflikt- und Krisengebieten, insbesondere aus der Ukraine. Dabei werden Fragen journalistischer Verantwortung, ethischer Standards und psychischer Belastung diskutiert.

 

Für Ende 2026 ist als weiteres zentrales Projektmodul ist ein mehrtägiges Seminar in Chișinău geplant, das von deutschen Medienexpertinnen und -experten gemeinsam mit lokalen Partnern durchgeführt wird.

Dieses Seminar wird vertiefende Trainingseinheiten zu Quellenkritik und journalistische Verifikation, dem Einsatz digitaler Verifikationstools (OSINT), der Erkennung von Deepfakes und manipulierten Bildern, der Analyse propagandistischer Narrative und Desinformationsstrategien sowie der Rolle visueller Kommunikation in der politischen Berichterstattung umfassen. Die Teilnehmenden werden sich verschiedenen Strategien zur kritischen Überprüfung digitaler Inhalte und zur Erkennung manipulativer Strategien befassen. Dabei wird auch die Bedeutung historischer, kultureller und politischer Kontextkenntnisse für eine fundierte Faktenprüfung zu diskutieren sein.

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Projektleitung:

Dr. Vasile Dumbrava

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