Visual history und Geschichtsdidaktik.
Förderung der Bildkompetenz in den Regionen in der Republik Moldau, der Ukraine und Georgien

Dieses Projekt umfasste eine achttägige Sommerakademie in Berlin und Braunschweig, die Ende Juni 2025 stattfand. Wesentlichstes Ziel war es, eine Gruppe von Multiplikatoren aus den drei Zielländern für die Förderung der Bildkompetenz zu schulen, sie für die Beratung in Sachen Bildkompetenz auszurüsten und sie dazu anzuregen, kritisch über Begriffe wie Realität, Wahrheit, Information, Wissen, Manipulation etc. zu reflektieren. Das Projekt richtete sich an Hochschullehrer der Fakultät für Geschichte, Dozenten an Weiterbildungsinstituten für Lehrkräfte an den jeweiligen Universitäten sowie an Lehrkräfte im schulischen Geschichtsunterricht.
01.01.2025
-
31.12.2025
Berlin, Braunschweig
Deutschland
Ausgangslage und Zielsetzung
Die Auseinandersetzung mit Abbildungen in Geschichtsschulbüchern steckt in der Republik Moldau, der Ukraine und Georgien noch in den Kinderschuhen. Spätestens seit der Formierung des transdisziplinären Forschungsfeldes der Visual History besteht jedoch kein Zweifel mehr an der Quellenqualität sowie Geschichtsmächtigkeit visueller Darstellungen.
In dem diesjährigen Projekt ging es darum, didaktische Konzepte für das Lernen mit und über Fotografien im Geschichtsunterricht zu erörtern sowie unterschiedliche didaktische Ansätze und Bildungstraditionen im Bereich Bildkompetenz zu diskutieren und Formate der Bildkompetenz vorzustellen. Die Idee für das Lernen mit und über Fotografien orientiert sich an den Grundüberlegungen der Visual History.
Das Projekt verfolgte mithin das Ziel, Multiplikatoren auch aus kleineren Hochschulstandorten sowie aus Regionen mit kompakt lebenden Minderheiten zum Thema Bildkompetenz zu schulen und einen fachbezogenen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Mit der Sommerakademie sollte zudem der akademische Austausch und die Netzwerkbildung zwischen moldauischen, ukrainischen und georgischen Wissenschaftlerinnen, Dozenten, Lehrkräften gefördert und die Zusammenarbeit zwischen den Partneruniversitäten in der Ukraine, Moldova und Georgien sowie der Universität Leipzig verstetigt werden.
Projektleitung

Dr. Marina Dumbrava
Gefördert durch






