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Brandverletzungen und Behandlungsmethoden. Hospitation von medizinischem Fachpersonal zum Wissens- und Kompetenztransfer

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Ausgangslage und Zielsetzung

01.09.22 - 28.02.23

Während der Delegationsreise des Bundesgesundheitsministers Prof. Dr. Lauterbach am 10.06.2022 nach Lviv (Ukraine) konnten alle Beteiligten einen Einblick in die medizinische Versorgung von kriegsverletzten Patienten erlangen. Der amtierende Gesundheitsminister der Ukraine, Herr Dr. Viktor Liashko, hat den klaren Wunsch geäußert, dass die Behandlung von ukrainischen Patienten vor Ort durch das ukrainische Gesundheitssystem auf einem hohen Niveau erfolgen soll.

Herr Dr. Liashko sowie medizinische Kollegen vor Ort haben deutlich den Wunsch nach Wissens- und Kompetenztransfer in der Behandlung von Schwerstbrandverletzten geäußert. Im Kontext des Krieges müssen die ukrainischen Ärzte zahlreiche Patienten mit Schwerstbrandverletzungen behandeln. Das Vorhaben „Brandverletzungen und Behandlungsmethoden. Hospitation von medizinischem Fachpersonal zum Wissens- und Kompetenztransfer“ soll dazu dienen, ukrainischen und moldauischen Ärzten die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen von Hospitationen mit Behandlungsmethoden vertraut zu machen. Im Mittelpunkt stehen die Wundheilung und Narbenreifung, der Konditionsaufbau und die Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit sowie die individuelle traumapsychologische Betreuung von Betroffenen.

Ziel des Projektes ist, in Form eines Wissens- und Kompetenztransfers in der Behandlung von Schwerstbrandverletzten interprofessionelle Teams (Chirurgie, Anästhesie, Intensivpflege, Physiotherapie etc.) ukrainischer Mediziner mit modernen Therapien vertraut zu machen und Ärzten die Möglichkeit zur Hospitation in Deutschland zu geben und damit den Erfahrungsaustausch und Schulung zu ermöglichen.

Die Behandlung von Schwerstbrandverletzten ist ein anspruchsvoller und dynamischer Prozess, der Kenntnisse, Fertigkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen bei den handelnden Akteuren erfordert. Die Behandlung von Kriegsverletzten erfordert viel Expertise. Kriegstypische Verwundungen sind beispielsweise Schuss- und Explosionsverletzungen oder Brandverletzungen.

Deutschland

Projektkoordinator

Dr. Vasile Dumbrava

Gefördert durch

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