Europa-Bildung im postsowjetischen Raum
Mit diesem für 2026 vorgesehenen Projekt soll die historisch-politische Bildung und die Vermittlung europäischer Perspektiven im Geschichtsunterricht in der Republik Moldau und der Ukraine gestärkt werden. Ziel ist es, Lehrkräfte und Schulbuchautorinnen und -autoren dabei zu unterstützen, sich mit bestehenden Bildungsinhalten zum Thema Europa kritisch auseinanderzusetzen und Impulse für eine moderne, multiperspektivische Weiterentwicklung der Geschichtslehrpläne zu erarbeiten. Das Vorhaben erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Bildungsmedien – Georg-Eckert-Institut (GEI) in Braunschweig.

01.05. - 31.12.2026
Braunschweig
Deutschland
Chişinău
Republik Moldau
Projektleitung
Projektmaßnahmen
Zentraler Bestandteil des Projekts ist eine Herbstschule in Braunschweig, an der zehn an moldauischen und ukrainischen Bildungseinrichtungen tätige Geschichtslehrkräfte teilnehmen werden. Arbeitsort ist das dort ansässige Leibniz-Institut für Bildungsmedien (GEI). Geplant sind Fachvorträge von Expertinnen und Experten im Bereich der Geschichtsdidaktik sowie Workshops zu Geschichtsbildern und Europa-Narrativen in den schulischen Curricula in der Republik Moldau und der Ukraine. Der mehrtägige Aufenthalt bietet zudem die Möglichkeit zu einer individuellen Recherche in der institutseigenen Fachbibliothek.
Auf Grundlage des fachlichen Austauschs mit den Kolleginnen und Kollegen vom GEI erarbeiten die am Projekt Beteiligten konkrete Empfehlungen zur Aktualisierung bzw. Weiterentwicklung der Curricula, die im Weiteren dem moldauischen und ggf. auch dem ukrainischen Bildungsministerium vorgelegt werden. Darüber hinaus ist die Erstellung von praxisorientierten Handreichungen vorgesehen. Diese werden Impulse und praxisorientierte Anregungen dazu bieten, wie Geschichtsbilder und Europa-Themen stärker, nachhaltiger und kompetenzorientiert in Schule und Hochschule verankert werden können. Die Handreichungen werden zudem konkrete didaktisch-methodische Empfehlungen für Lehrkräfte enthalten.

Dr. Vasile Dumbrava
Gefördert durch







