In Leipzig hat am 2. Oktober der Workshop „Erinnerungskultur und europäische Verständigung“ begonnen. Die Veranstaltung gibt moldauischen und ukrainischen Historikern und Lehrkräften die Möglichkeit geben, sich mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts (Zweiter Weltkrieg, NS Verbrechen, Holocaust, Stalinismus) auseinanderzusetzen. Ein weiteres Ziel besteht darin, zur Entwicklung von kompetenzorientierten Unterrichtsmaterialien zu relevanten historisch-politischen Themen beizutragen, Lernen mit Interviews zu vermitteln und die Geschichtslehrkräfte aus der Republik Moldau und Ukraine untereinander zu vernetzen.

Von den Teilnehmerinnen innovativ auszuarbeitenden Vorschläge und Empfehlungen sollen ein Zeichen für positive Veränderungen in der Lehre und im Umgang mit Geschichte setzen. Diese Multiplikatoren werden hier als Akteure verstanden, die sich mit Inhalten von Schulbüchern und Geschichtsdidaktik auseinandersetzen wollen und sich fragen, wie der Zweite Weltkrieg und Stalinismus im Geschichtsunterricht angemessen repräsentiert werden können.

 
Programm_DE_Workshop_Erinnerungskultur_Leipzig_Berlin
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Vom 4. bis zum 9. September 2021 findet in Leipzig ein Präsenzworkshop mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des seit Jahresbeginn laufenden Projekts "Zwischen Apokalypse und Aufbruch. Zeitgenössische ukrainische Krisenliteratur im deutsch-ukrainischen Tandemübersetzen" statt.

Bei dem vom DAAD im Rahmen des Programms "Ost-West-Dialog. Akademischer Austausch und wissenschaftliche Kooperation für Sicherheit, Zusammenarbeit und zivilgesellschaftliche Entwicklung in Europa 2021" geförderten Projekt, das von Dr. Christian-Daniel Strauch (Universität Leipzig) und Oksana Molderf (Nationale Ivan-Franko-Universität L’viv) geleitet wird, wurden von zehn deutsch-ukrainischen Übersetzer-Tandems Texte der ukrainischen Gegenwartsliteratur, die den Krieg im Donbass literarisch verarbeiten, aus dem Russischen und Ukrainischen ins Deutsche übersetzt. Hieraus ist eine Anthologie entstanden, deren Erscheinen für Anfang Oktober geplant ist, und die im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum der Städtepartnerschaft Leipzig-Kiew vorgestellt werden soll.

Die Zusammenarbeit der beteiligten Studierenden aus Lviv, Leipzig, Berlin, Frankfurt (Oder) und Potsdam erfolgte dabei zunächst über einen Moodle-Kurs und regelmäßige Videokonferenzen. Bei einem ersten Workshop in Lviv Ende Juni konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstmals persönlich kennenlernen und gemeinsam an den Texten arbeiten. Darüber hinaus bot der Workshop jedoch auch Gelegenheit zu Gesprächen mit ukrainischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, professionellen Übersetzern sowie Kulturschaffenden aus den Bereichen Literatur und Film. In Leipzig stehen übersetzten die Texte nun inhaltlich im Mittelpunkt. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer Gelegenheit zum Austausch mit Autoren, Übersetzern und Osteuropa-Experten.


Zum Projekt


Programm_Workshop_Leipzig_04.-09.09.21
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Vom 24. bis 29. Juni fand in der westukrainischen Metropole L'viv ein Präsenzworkshop mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des seit Jahresbeginn laufenden Projekts "Zwischen Apokalypse und Aufbruch. Zeitgenössische ukrainische Krisenliteratur im deutsch-ukrainischen Tandemübersetzen" statt.

Bei dem vom DAAD im Rahmen des Programms "Ost-West-Dialog. Akademischer Austausch und wissenschaftliche Kooperation für Sicherheit, Zusammenarbeit und zivilgesellschaftliche Entwicklung in Europa 2021" geförderten Projekt, das von Dr. Christian-Daniel Strauch (Universität Leipzig) und Oksana Molderf (Nationale Ivan-Franko-Universität L'viv) geleitet wird, übertragen zehn deutsch-ukrainische Übersetzer-Tandems Texte der ukrainischen Gegenwartsliteratur, die den Krieg im Donbass literarisch verarbeiten, aus dem Russischen und Ukrainischen ins Deutsche und bereiten damit die Veröffentlichung einer Anthologie vor.

Die Zusammenarbeit der beteiligten Studierenden aus L'viv, Leipzig, Berlin, Frankfurt (Oder) und Potsdam erfolgte dabei zunächst über einen Moodle-Kurs und regelmäßige Videokonferenzen. In L'viv konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstmals persönlich kennenlernen und gemeinsam an den Texten arbeiten. Darüber hinaus bot der Workshop jedoch auch Gelegenheit zu Gesprächen mit ukrainischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, professionellen Übersetzern sowie Kulturschaffenden aus den Bereichen Literatur und Film. Ein weiterer Workshop wird Anfang September in Leipzig stattfinden.


Zum Projekt


Programm_Workshop_Lviv_24.06.-29.06.21
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