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Der stellvertretende MIL-Vorsitzende Vasile Dumbrava beim moldauischen Kultusminister Igor Åžarov

Im Rahmen des vom Auswärtigen Amt geförderten Projekts „Moderner Geschichtsunterricht und Curriculum“ (2019) erhielten Lehrer, Hochschullehrer und Lehrbuchautoren aus der Republik Moldau Gelegenheit, gemeinsam mit Experten des Georg-Eckert-Instituts Braunschweig (GEI; Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung) an der Entwicklung neuer Richtlinien für den Geschichtsunterricht an Sekundarschulen zu erarbeiten. Im Zentrum der Expertenaustausche stand unter anderem der angemessene Umgang mit kontroversen historischen Themen im Unterricht sowie bei der Gestaltung von Lehrbüchern. Von Beginn an genoss das Vorhaben im moldauischen Bildungs- und Wissenschaftsministerium hohe Priorität. Hierdurch fanden die durch das Projekt erarbeiteten Empfehlungen bereits im Folgejahr Eingang in die nationalen Curricula und tragen zu einer nachhaltigen Modernisierung des moldauischen Bildungssystems bei. Das Moldova-Institut dankt an dieser Stelle allen Beteiligten, insbesondere den engagierten Experten des GEI, den Unterstützern aus der Republik Moldau sowie den Mitarbeitern des Auswärtigen Amts und des Bundesverwaltungsamts.

Zu unserem Bedauern müssen wir unsere für den Zeitraum 23.08.-13.09. geplante Sommerschule "Identitätsdiskurse in multikulturellen Räumen: Republik Moldau und Bukowina" absagen. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation hat der Deutsche Akademische Austauschdienst die Ausschreibung aller diesjährigen Sommerschulen beendet. Bereits im Moldova-Institut eingegangene Bewerbungen und alle diesbezüglichen personenbezogenen Daten werden entsprechend der DSGVO gelöscht. Weitere Informationen unter: https://www.daad.de/de/im-ausland-studieren-forschen-lehren/praktika-im-ausland/goeast/sommer-und-winterschulen/ausschreibung-go-east-winterschulen-2020/ Alle übrigen Ausschreibungen des MIL sind nicht betroffen und bleiben bis auf Weiteres gültig: Zu den Ausschreibungen Sollte sich diesbezüglich eine veränderte Sachlage ergeben, werden wir darüber an dieser Stelle umgehend informieren.



Am 6. Februar beginnt in Chişinău ein mehrtägiger, vom Moldova-Institut Leipzig organisierter Fachworkshop, mit dem deutsche und moldauische Mediziner ein Fortbildungsprogramm für den Mediziner-Nachwuchs in Moldova umsetzen.

Themen der Veranstaltung, die durch den Bund, hier: das Bundesministerium für Gesundheit, finanziell gefördert wird, sind Ätiologie, Pathogenese, Klinik, Epidemiologie, Diagnose, Innovativen Therapien und Prophylaxe von viraler Hepatitis, die in Moldau stark verbreitet ist.

Der Workshop ist Teil einer Seminarreihe im Rahmen des mehrjährigen MIL-Projekts „Verbesserung der Diagnostik, Prävention und Therapie der infektionsbedingten Lebererkrankungen in der Republik Moldau“, das u. a. den Transfer neuer Konzepte für Diagnostik und Therapie von Lebererkrankungen zur Optimierung der interdisziplinären hepatologischen Patientenversorgung ermöglichen soll.

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