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20 Jahre Moldova-Institut Leipzig: Festveranstaltung zieht Bilanz und richtet den Blick in die Zukunft

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Mit einer Festveranstaltung am 27. Februar 2026 hat das Moldova‑Institut Leipzig (MIL) sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Diplomatie kamen im alten Senatssaal der Universität Leipzig zusammen, um die Entwicklung des Instituts zu würdigen und Perspektiven der deutsch-moldauischen Zusammenarbeit zu diskutieren.



Die Veranstaltung wurde von Klaus Bochmann, Vorsitzender des Moldova-Instituts Leipzig, eröffnet. In seiner Ansprache blickte er auf zwei Jahrzehnte intensiver Forschungs-, Bildungs- und Vermittlungsarbeit zurück. Das Institut habe sich in dieser Zeit zu einer wichtigen Plattform für den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Deutschland, der Republik Moldau und weiteren Ländern Osteuropas entwickelt.


Grußworte übermittelten unter anderem Mariette Pfister vom Auswärtigen Amt, Matthias Middell, Prorektor für Campusentwicklung, Kooperation und Internationalisierung der Universität Leipzig, sowie Gabriele Goldfuß von der Stadt Leipzig. Auch der Botschafter der Republik Moldau in Deutschland, Aureliu Ciocoi, würdigte die Rolle des Instituts als Brücke zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.


Im anschließenden Programmteil „20 Jahre Moldova-Institut Leipzig: Bilanz und Perspektiven“ stellten Mitglieder und Wegbegleiter des Instituts zentrale Arbeitsfelder vor. In ihren Beiträgen befassten sich unter anderem mit Sprache und Sprachpolitik, medizinischen und medienbezogenen Kooperationen, Ukraine-Projekten, gesellschafts- und geschichtswissenschaftlicher Forschung sowie internationalen Sommerschulen.


Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der zukünftigen Entwicklung der deutsch-moldauischen Zusammenarbeit. Igor Corman, zur Zeit der von ihm mitinitiierten Gründung des Moldova-Instituts Botschafter der Republik Moldau in Deutschland, warf einen augenzwinkernden Blick zurück auf die deutsch-moldauischen Beziehungen der 2000er-Jahre, als die ehemalige Sowjetrepublik in Deutschland weitgehend unbekannt war und nicht selten mit dem gleichnamigen Fluss assoziiert wurde. Auch darum sei es richtig, dass das MIL „Moldova“-Institut heiße. Igor Șarov, langjähriger Partner des MIL als Minister für Bildung und Forschung der Republik Moldau und aktuell Rektor der Moldauischen Staatlichen Universität (USM), referierte abschließend über Potenziale für vertiefte akademische Partnerschaften und gemeinsame Forschungsinitiativen. Dem Moldova-Institut stellte er für dessen Arbeit ein exzellentes Zeugnis aus, dies auch in Form eines „Diplomă de excelență“ für das Institut und dessen Mitarbeiter.



Musikalisch wurde die Festveranstaltung durch Klavierwerke von Ciprian Porumbescu, Frédéric Chopin und Johann Sebastian Bach begleitet, meisterhaft dargeboten durch den moldauischen Pianisten Sorin Creciun. Ein anschließender Empfang bot Gelegenheit zum Austausch zwischen den Gästen und unterstrich den internationalen Charakter des Instituts.


Mit seinem Jubiläum blickt das Moldova-Institut Leipzig nicht nur auf 20 erfolgreiche Jahre zurück. Zugleich setzt es ein Zeichen für die weitere Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Südosteuropa sowie für die Förderung des interkulturellen Dialogs.

 
 
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